Generalkonsulat der Ukraine in Frankfurt am Main

, Kyiv 18:07

Reise- und Sicherheitshinweise

Vor Reisen in die nicht von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebiete der Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk wird gewarnt. Sie unterliegen nach ukrainischem Recht einem speziellen Zugangsregime.

Es wird ebenfalls gewarnt vor Reisen in regierungskontrollierte Gebiete entlang der sogenannten „Kontaktlinie“.

Deutschen Staatsnagehörigen wird empfohlen, sich bei dringenden Reisen in die Orte und Landkreise in der Nähe der sogenannten „Kontaktlinie“ möglichst schon vor Abreise mit dem Auswärtigen Amt bzw. unmittelbar mit dem Generalkonsulat Donezk (Dienstsitz Dnipro) in Verbindung zu setzen und sich mit den geplanten Reisedaten in die Krisenvorsorgeliste einzutragen. 

Von Reisen auf die Halbinsel Krim wird dringend abgeraten.

Die Krim gehört völkerrechtlich weiterhin zur Ukraine, wird aber derzeit faktisch von Russland kontrolliert. Seit Juni 2015 ist für Reisen auf die Krim vom ukrainischen Festland aus eine Betretenserlaubnis der zuständigen ukrainischen Behörde nötig, die nur unter bestimmten Voraussetzungen, keinesfalls jedoch für touristische Zwecke erteilt wird.

Es wird nachdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Einreise auf die Krim über russisches Staatsgebiet einen Verstoß gegen ukrainische Gesetze (illegale Einreise) darstellt und ein Einreiseverbot in die Ukraine nach sich zieht.

Des Weiteren unterliegt der Schiffsverkehr durch die Schließung der Seeschiffhäfen der Krim für Drittländer derzeit Einschränkungen.

Konsularischer Schutz kann deutschen Staatsangehörigen dort angesichts der aktuellen Lage derzeit nicht gewährt werden.